Proteste, Repression, Tote: Wieso Nicaragua in Flammen steht

Seit Mitte April herrschen in Nicaragua bürgerkriegsähnliche Zustände. In allen Städten und vielen kleineren Orten kämpfen RegierungsgegnerInnen gegen Polizei und teils bewaffnete RegierungsanhängerInnen. Was als sozialistischer Traum von der sandinistischen Revolution begann, versinkt in Gewalt und Chaos. Juan C. López schildert die Hintergründe aus Nicaragua. 135 Todesopfer sind in Nicaragua seit Mitte April zu beklagen. […]

Venezuela vor den Wahlen: „Wir leben in einer Diktatur“

Heute wird in Venezuela gewählt. Nicolas Maduro, Nachfolger der linken Ikone Hugo Chávez, kann sich seiner Wahl als Präsident sicher sein. Doch das liegt nicht an der Unterstützung durch die Bevölkerung. Im Land herrschen Hunger, Armut und Gewalt, Maduro herrscht mit autoritären Mitteln. Was ist aus dem „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ geworden? Ulrich Brand sprach […]

Libanon: Wahlen im Schatten des Krieges

Am 6. Mai wählten die Libanes_innen erstmals seit fast einem Jahrzehnt ein neues Parlament. Trotz eines neuen Wahlgesetzes und neuer, alternativer Bündnisse gewannen die alten Parteien des Status Quo, berichtet Klaudia Rottenschlager aus Beirut. Seit neun Jahren wurden im Libanon keine Parlamentswahlen abgehalten. In den Jahren 2013 und 2014 fanden Neuwahlen offiziell auf Grund von […]

Warum in Kolumbien das Gespenst des Kommunismus wieder umgeht

Nach dem Frieden mit der Guerillabewegung FARC stellen die Präsidentschaftswahlen in Kolumbien die Weichen neu. Soll das Land weiter auf die Ausbeutung von Rohstoff-Reserven und internationale Investoren setzen? Oder gelingt eine Abkehr von diesem Entwicklungsmodell? In dieser Auseinandersetzung beschwört das rechte Lager den Kommunismus als Schreckgespenst, berichten Aaron Tauss und David Graaff aus Kolumbien. Ein […]

Das Weltsozialforum zeigt: Die Globalisierungskritik hat sich in eine Sackgasse manövriert

Die linke Globalisierungskritik steckt in der Krise. Das zeigte das 14. Weltsozialforum, das vergangenen Samstag im brasilianischen Salvador de Bahia zu Ende ging. Einst ein Kristallisationspunkt sozialer Bewegungen und kraftvoller Kontrapunkt zu den Treffen der globalen Eliten, lähmt sich das WSF zunehmend selbst. Eine kritische Bilanz von mosaik-Redakteur Ulrich Brand. „Globalisierungskritik“ wird heute vor allem […]

Wie ein Öl-Konzern den Regenwald vergiftete und sich vor Entschädigungen drückt

Der US-amerikanische Öl-Konzern Chevron/Texaco leitete jahrzehntelang giftige Abfallstoffe in die Regenwälder Ecuadors. Die Betroffenen wehren sich vor Gericht, doch der Konzern setzt Justiz und Regierung unter Druck. Tobias Boos berichtet für mosaik aus Ecuador. Donald ist Repräsentant der „Union der Betroffenen der Ölförderung durch Texaco“ (UDAPT). Mittlerweile mehrmals im Monat führt er durch den Regenwald […]

CETA ist nicht alles: Was die EU Ecuador gerade aufzwingt

TTIP und CETA sind in aller Munde – in der Zwischenzeit schließt die EU einen Handelsvertrag mit Ecuador. Cecilia Chérrez macht deutlich: auch dieser Freihandelsvertrag bedient die Interessen der Konzerne und ecuadorianische AktivistInnen haben schon lange vor diesem Vertrag gewarnt.  Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen Ecuador und der Europäischen Union am 11. November 2016 schloss ein […]

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