Sexarbeit in der Corona-Krise: Vom Staat im Stich gelassen

Sexarbeiter*innen dürfen in der Corona-Krise ihrer Arbeit nicht nachgehen und sind oft von Unterstützungsleistungen ausgeschlossen. Das hat dramatische Konsequenzen, wie Maria Hörtner vom Verein LEFÖ berichtet. Dass Migrant*innen durch globale Ungleichheit dazu gezwungen werden, prekäre, nicht abgesicherte und oftmals informelle Tätigkeiten auszuüben, ist nichts Neues. Nun sind viele dieser Berufe auf einmal „systemrelevant“ und Politiker*innen […]

I know I care: Rückschau auf die Wienwoche

Zum achten Mal ging von 13. bis 22. September die Wienwoche heuer über die Bühne – Motto: „Bitches & Witches“. Mosaik-Redakteurin Barbara Stefan war in einem Gemeindebau am Wienerberg. Der dortige Waschsalon bot einer Vielzahl an Installationen zum Thema Sorgearbeit Platz. „Was ist das da?”, fragen zwei zehnjährige Buben, die in die Waschhalle stürmen. „Hast […]

Ist am Theater kein Platz für Demokratie? Clara Gallistl im Gespräch mit Bérénice Hebenstreit und Felix Hafner

„Machtmissbrauch“, eine „Atmosphäre der Angst“: In einem offenen Brief beklagten sich im Februar 60 Angestellte des Burgtheaters über den autoritären Stil des Ex-Direktors Matthias Hartmann. Sie stießen damit eine lange überfällige Debatte an: Müssen sich Theater-MitarbeiterInnen den Launen autoritärer Genies aussetzen? Kann Demokratie am Theater überhaupt funktionieren? Clara Gallistl sprach darüber mit den RegisseurInnen Felix […]

Sexarbeit ist Arbeit!

Mit dem Sozialrechts-Änderungsgesetz 2015 soll künftig die Möglichkeit zur Vollversicherung von Sexarbeiter_innen gesetzlich ausgeschlossen werden. Über eine kleine Änderung im Sozialversicherungsrecht könnte damit die Tür zur Anerkennung von Sexarbeit als unselbstständigem Arbeitsverhältnis endgültig geschlossen werden. Das könnte massive Verschlechterungen für die Situation von Sexarbeiter_innen bringen. Versteckt ist die Änderung im Kleingedruckten. Statt der üblichen sechs wurden […]

Wie Sexarbeiterinnen in Wien aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden

Die stückweise Verdrängung von Sexarbeiterinnen aus dem öffentlichen Raum ist ein europäischer Trend, dem auch Wien folgt. Das „Wiener Prostitutionsgesetz 2011“, maßgeblich von den Interessen von Wirtschaft und Anrainer_innen beeinflusst, hat die Stoßrichtung vorgegeben: „Sichtbare“ Sexarbeit muss aus dem Stadtbild verschwinden. Doch das geht auf Kosten der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiterinnen. Das wirft die […]

Sexarbeiter_innen haben Lust auf ihre Rechte

Sexarbeit ist eine gesellschaftliche Realität. Sexarbeiter_innen bieten ihre Arbeit in Österreich jedoch weiterhin unter prekären Rahmenbedingungen an, werden stigmatisiert, an den Rand gedrängt und kriminalisiert. Seit Jahren wird auch das Wiener Prostitutionsgesetz umstritten diskutiert. Am wenigsten Gehör finden in dieser Debatte jene, die von den Auswirkungen solcher Maßnahmen am stärksten Betroffen sind – die Sexarbeiter_innen […]

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