Der Peršmanhof als Fortsetzung – Eine Geschichte der Repression in Kärnten/Koroška

Am Sonntag dem 27. Juli fand ein skandalöser Polizeieinsatz gegen das Antifa-Camp an der Gedenkstätte Peršmanhof/Peršmanova Domačija statt. Gregor Wakounig berichtet über die lange Geschichte der Repression gegen Antifaschist*innen in Kärnten. Diese ist eng mit einem antislowenischen, deutschnationalen und rassistischen Geschichtsverständnis verwoben. „Machen sie mir dieses Land wieder Deutsch“ hieß die Losung, die Hitler 1941 […]
FPÖ, Aula, Rechtsextremismus: Von der Unmöglichkeit, sich von sich selbst zu distanzieren
Der Skandal um die rechtsextreme Zeitschrift „Die Aula“ und die FPÖ ist kein „Einzelfall“. Im Gegenteil, meint der Zeithistoriker Lukas Meissel: Er zeigt, dass die Bezeichnung „Einzelfall“ für die Verbindungen der FPÖ zum Rechtsextremismus nicht nur unzutreffend ist, sondern eine Verharmlosung darstellt. Im Mai des Gedenkjahres 2018 schaffte es die FPÖ in bewährter Tradition, sich […]
Von Opfern und Täter/Innen: Der Kampf um den 8. Mai
Das Fest der Freude – das ein Konzert der Wiener Symphoniker sowie Reden von Überlebenden und PolitikerInnen umfasst – wird heute zum vierten Mal unter anderem vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG Wien), dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), dem Verein GEDENKDIENST sowie dem Bundeskanzleramt und der Stadt Wien veranstaltet. Ziel […]
Nach dem Aula-Skandal: Wer waren die „Rechtsbrecher“ im KZ Mauthausen?
Über die skandalöse Einstellung des Verfahrens gegen die rechtsextreme Zeitschrift „Aula“, die KZ-Überlebende als „Landplage“ bezeichnet hatte, berichtete Harald Walser auf mosaik. Nun meldet sich Andreas Kranebitter, der zu den Häftlingen des KZ Mauthausen forscht, zu Wort. Er weist auf einen selten beachteten Aspekt hin: Auch die „Kriminellen“ im KZ waren politische Opfer. Nur der […]