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Ob Klimakrise, Rechtspopulismus, Faschisierung oder globale Ungleichheit: Emanzipatorische Alternativen zum Katastrophenkapitalismus geraten – nicht nur in Österreich und Deutschland – sichtbar in die Defensive. Selbst punktuelle Erfolge ändern wenig an dieser Tendenz. Was heißt das für die Zukunft linker, progressiver Perspektiven? Sind sie angesichts zugespitzter Krisen notwendiger denn je – oder bleiben sie bloße Projektionen?
Darüber diskutieren die Buchautoren und Aktivisten Ulrich Brand und Tadzio Müller mit den Soziologinnen Silke van Dyk und Stefanie Graefe, die das Gespräch moderiert haben. Im Mittelpunkt stehen strategische Orientierungen jenseits bloßer Abwehrkämpfe: Welche politischen Hebel gibt es noch? Wo liegen blinde Flecken der Bewegung? Und wie lassen sich konkrete Alternativen formulieren, ohne die aktuellen Kräfteverhältnisse zu romantisieren?
Die Diskussion wurde im Rahmen des Kolloquiums des Arbeitsbereichs Politische Soziologie an der Universität Jena aufgezeichnet. In dieser Folge des mosaik-Podcasts hört ihr den Mitschnitt der Veranstaltung vom 18. November 2025.
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Foto: Chris LeBoutillier via Unsplash