Wir zwei gegen den Rest der Welt

In ihrem Buch Wir zwei gegen den Rest der Welt – Partnergewalt im Dickicht zwischen Patriarchat und Rassismus arbeitet Laura Grossmann ihre eigene gewaltvolle Beziehung auf und verknüpft die Erzählung mit wichtigen Informationen zu Partnergewalt und Rassismus. Im Interview mit mosaik-Redakteurin Hanna Prutti spricht sie von ihren Erfahrungen und dem Umgang mit Partnergewalt in unserer Gesellschaft.

mosaik: Für alle, die von deinem Buch zum allerersten Mal hören: Worum geht es? Worüber schreibst du?

Laura Grossmann: Es ist in erster Linie ein Buch über Partnergewalt. Es wird anhand einer individuellen Geschichte eine Beziehung begleitet, vom Kennenlernen bis weit über die Trennung hinaus. Das Buch ist im Präsens geschrieben, also ist man sehr nah dran an der Protagonistin und kann langsam verstehen, was passiert und wie es sich für sie anfühlt. Gleichzeitig wollte ich nicht nur eine einzelne Geschichte erzählen, sondern auch abstrahieren. Daher gibt es immer abwechselnd ein Kapitel, in dem die Geschichte erzählt wird, und eine Reflexion. In den Reflexionen wird einerseits thematisches Wissen vermittelt und gleichzeitig findet die Reflexion über das Geschehene einen Platz.

mosaik: Das Buch ist ein autofiktionaler Roman, aber es fließt auch stark deine persönliche Geschichte mit ein. Obwohl es also sehr intime Erfahrungen sind, die du teilst, hast du dich dazu entschieden, das Buch unter deinem Namen herauszubringen. Warum?

Laura: Die Charaktere im Buch haben andere Namen und die Geschichte ist leicht adaptiert, um sie lesbarer zu machen. Aber es geht im Großen und Ganzen um meine Geschichte. Sie mit Klarnamen zu veröffentlichen, war keine leichte Entscheidung. Wir leben in einer Welt, in der Frauen, die über ihre Gewalterfahrungen reden, nicht nur Empathie erfahren. Es war mir ein Anliegen, mit dem Buch zur Enttabuisierung von Partnergewalt beizutragen und die Bilder aufzubrechen, die Menschen von betroffenen Frauen haben, denen ich nicht entspreche. Es hat sich einfach nicht richtig angefühlt, ein Buch über Enttabuisierung zu schreiben und dann nicht mit meinem Namen dazu zu stehen. Ich wollte sagen: Ich bin die Laura, ich bin Aktivistin, ich bin Feministin, ich bin selbstbewusst, ich habe einen Job, ich mache all das und ich war auch betroffen.

mosaik: Wenn von Gewalt die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an körperliche Gewalt, an sexuelle Gewalt, aber man vergisst teilweise die psychische Gewalt. Wo beginnt Gewalt in einer Beziehung?

Laura: Das finde ich total schwer, generell zu beantworten. Es ist sehr individuell, was als Grenzüberschreitung wahrgenommen wird und was nicht. Das ist, auf gewisse Art, eine persönliche Entscheidung.

Es gibt eine Tendenz im feministischen Diskurs in den letzten Jahren, Gewalt sehr früh beziehungsweise schon im Kleinen als Gewalt zu benennen. Das finde ich einerseits gut, weil dadurch klar wird, dass man nicht nur Gewalt erfahren hat, wenn man ein blaues Auge hat. Gleichzeitig sehe ich es ein bisschen kritisch, weil schnell Dinge in einen Topf geworfen werden, die einfach nuancierter sind.

mosaik: Gibt es Ansätze, wie man das lösen könnte oder wie man damit umgeht?

Laura: Ja, ich finde es gut – wo möglich – es ein bisschen genauer zu benennen. Das ist auch ein Thema, das ich im Buch aufgreife. Gewalt kann sein, jemand hat mir an den Arsch gegriffen oder ich bin vergewaltigt worden oder ich bin leicht geschupst worden oder ich bin in die Nieren getreten worden. Und das ist natürlich alles nicht okay und mir geht es da auch nicht darum, jemandem etwas abzusprechen. Es macht für mich aber einen Unterschied, wie ich dann mit der betroffenen Person umgehe und wie ich mich dem Täter oder der Täterin gegenüber verhalte. Besonders wenn ich den Täter oder die Täterin kenne oder wenn es ein gemeinsames Umfeld gibt. Da hängt sehr viel mit dran, wenn wir einen emanzipatorischen Umgang mit Gewalt haben wollen. Für mich ist da mehr Klarheit hilfreich.

Die Buchpräsentation im Flucc am 18.11.2025
mosaik: Im Buch setzt du dich auch stark mit Rassismus auseinander. Der Partner, der in der Beziehung Gewalt ausübt, kommt aus Madagaskar und ist Schwarz. Es gibt eine Stelle, an der du schreibst, dass dir mehrere Personen geraten haben, aus ihm einen Franzosen zu machen, um das Thema Rassismus nicht aufzumachen. Du hast das nicht gemacht, warum?

Laura: Ich habe viel überlegt, ob ich diese Komponente aus der Geschichte rausnehmen soll. Ich habe mich dann aber dazu entschieden, es mit reinzunehmen, weil dieses Narrativ „Wir wollen der Welt beweisen, dass man sich Rassismus entgegenstellen kann und es auch schaffen kann“ bei mir viel Anklang gefunden hat. Es ist schon ein großer Anteil von dem, wie ich auf diese Beziehung reagiert habe und das wollte ich nicht verstecken. Außerdem habe ich mir gedacht, die Welt ist nun mal komplex und wir müssen besser werden, damit umzugehen. Also habe ich es als Chance genutzt, auch Rassismus zu thematisieren.

mosaik: Du reflektierst auch deine eigenen Vorurteile, Rassismen und Privilegien im Buch. Was war da der Prozess dahinter?

Laura: Wenn man im Kontext von dem Buch über Scham redet, dann steht im Vordergrund meist die Scham, in einer gewaltvollen Beziehung gewesen zu sein. Ich merke aber gerade, dass die Scham für meine eigenen Rassismen fast stärker ist. Ich habe über diesen Kapiteln lange gebrütet, mir Feedback geholt, ein Coaching besucht und ein Sensitivity Reading machen lassen. Schlussendlich habe ich es auch sehr bewusst an den Anfang gestellt. Das Buch beginnt mit einem Antirassismus-Plädoyer und nicht mit der Partnergewalt. Ich habe es auch als Bildungsauftrag verstanden.

mosaik: Noch einmal zurück zu den Formen der Gewalt in Beziehungen. Es gibt auch eine soziale Gewalt, die stark mit Isolation zu tun hat, mit einem Wegfallen des sozialen Netzes. Du beschreibst im Buch, wie die Protagonistin sich an einem gewissen Punkt in einem Netzwerk aus Lügen befindet. Sie legt sich Rechtfertigungen zurecht dafür, warum sie in der Beziehung bleibt, und verschweigt vieles. Sind das Aspekte, die dir erst später aufgefallen sind?

Laura: Ich werde oft gefragt, jetzt im Nachhinein: „Ab wann hast du gemerkt, dass es gewalttätig war?“ oder „Hast du es wirklich nicht früher gemerkt?“ Ich glaube, in Wahrheit habe ich schon sehr viel früher gewusst, dass es irgendwie nicht in Ordnung ist. Zu den Zeitpunkten war ich aber so tief in der Beziehung, dass mir diese Dämmerung allein nicht geholfen hat. Ich glaube, es ist oft so ein schleichender Prozess. Man igelt sich ein. Einerseits, weil vielleicht der Partner gewisse Kontakte verbietet, implizit oder explizit. Andererseits, weil man die Freund*innen, die kritische Fragen stellen, dann vielleicht selbst nicht mehr treffen will, weil man sich dem Antworten entziehen möchte. Das ist dann selbstverstärkend: Je weniger soziales Netz man hat, desto vulnerabler ist man auch und desto mehr muss man sich erst recht wieder auf den Partner beziehen. Der Partner ist dann halt der Einzige, der noch da ist.

„Wir zwei gegen den Rest der Welt“ kam von meinem Ex. In meiner Erinnerung hat er es das erste Mal so gesagt und sich darauf bezogen, dass unsere Beziehung unter keinem einfachen Stern stand. Wir waren von unterschiedlichen Kontinenten, wir hatten sehr unterschiedliche Hintergründe, unterschiedliche Möglichkeiten. Das war ein schwieriger Ausgangspunkt für eine Beziehung, ganz unabhängig von einer Gewalt. Ich habe das damals interpretiert als „Wir zwei müssen zusammenhalten, auch wenn die ganze Welt sich uns in den Weg stellen wird“. Das hat sehr gut reingepasst in mein persönliches Narrativ: mich rassistischen Tendenzen in der Welt entgegenstellen, sie mit ihm gemeinsam überwinden und beweisen, dass es geht. Ich habe dann später gemerkt, wie sehr mich das auch eingefangen hat. Jede Kritik an ihm war dann auf einmal eine böswillige und nicht gerechtfertigte Kritik, die womöglich rassistisch motiviert war.

Ich war überrascht, als ich in einer Broschüre zum Thema Gewalt in narzisstischen Beziehungen dann gelesen habe, dass es in diesen Beziehungen ganz oft so eine Erzählung ist, dieses „Wir zwei, wir brauchen nur uns.“ Das ist einfach ein starkes Narrativ, da kommt man schwer raus.

Laura Grossmann bei einer Lesung im Das Wallenstein am 12.11.2025
mosaik: Zu einer allgemeineren Rolle von Narrativen und Medienberichterstattung: Wie wird über Partnergewalt in unserer Gesellschaft gesprochen, wenn drüber gesprochen wird? Und was sollte sich da ändern?

Laura: Aus meiner Jugend habe ich mitbekommen, dass langsam mehr über sexualisierte Gewalt gesprochen wird, zumindest in gewissen Kreisen. Über die fünf Jahre, in denen ich geschrieben habe, wurde in Österreich das Thema Femizid auch viel präsenter. Auf einmal kam es überall in den Mainstream-Medien und es gab zahlreiche Kundgebungen. Gleichzeitig ist das nur die Spitze des Eisbergs und es wird viel zu wenig darüber gesprochen, was davor oder daneben passiert. Nicht jeder schlagende Mann wird irgendwann seine Frau umbringen. Trotzdem gibt es ganz viel Gewalt und Gewaltpotenzial, neben Femizid und Vergewaltigung, über die wenig gesprochen wird.

Wenn über Partnergewalt gesprochen wird, schwingt außerdem oft Rassismus mit. Es wird über die Gewalt von den „ausländischen“ Männern gesprochen oder von den „ausländischen“ Frauen als Betroffenen. Das passt natürlich gut in das generelle, eher rechte Narrativ, das gerade vorherrscht in Bezug auf Migration. Da wird viel Verantwortung abgewälzt. Es heißt, die anderen sind die, die gewalttätig sind, aber wenn man sich die Statistiken anschaut, dann stimmt das in den allermeisten Dimensionen einfach nicht. Es gibt auch einen klassistischen Aspekt: Man denkt meist an niedere Einkommensschichten, niedriges Bildungsniveau, sowohl auf Betroffenen- wie auch auf Täter*innenseite, aber auch das belegen die Statistiken nicht.

Dazu kommt die Sprache in der Berichterstattung: Es wird dann vom „Familiendrama“ oder vom „Rosenkrieg“ gesprochen – verharmlosende Worte, die verstecken, worum es wirklich geht. Bis zu einem gewissen Grad kann ich es tatsächlich verstehen: Es ist für mich immer noch eine Überwindung, es wirklich zu benennen und zu sagen: „Ich bin geschlagen worden.“ Es ist leichter zu sagen: „Ich habe Gewalt erfahren.“ Also, je unkonkreter es wird, desto leichter ist es auszusprechen. Aber damit sollten sich die Medien beschäftigen und Gewalt klar benennen.

mosaik: Was in den Medien passiert, kommt auch in privaten Gesprächen vor. Du widmest diesen Fragen nach dem Warum ein ganzes Kapitel im Buch. Fragen wie: Warum ist sie geblieben? Warum hat sie das zugelassen? Eigentlich sind das aber die falschen Fragen, schreibst du. Was ist damit gemeint?

Laura: Diese Fragen setzen den falschen Fokus. Natürlich ist es wichtig, sich zu fragen: „Warum bin ich nicht früher gegangen?“. Wenn ich jetzt im Nachhinein sage, ich hab’s eh schon länger irgendwie gespürt und nach drei, vier Monaten der Beziehung war klar, da sind gefährliche Dynamiken am Werk, dann ist es für mich als Individuum wichtig, zu verstehen, was mich dazu bewogen hat, zu bleiben. Ich sollte das verstehen, um mich davor zu bewahren, noch einmal länger zu bleiben.

Auf gesellschaftlicher Ebene legen diese Fragen aber den Fokus auf die Betroffenen und da muss man mindestens genauso laut fragen: „Warum hat er das getan?“ oder „Warum hat das Umfeld nicht interveniert?“ Dadurch, dass man immer fragt, warum sie geblieben ist, gibt man der Betroffenen mehr Verantwortung dafür, als sie trägt. Es hängt auch damit zusammen, dass wir ungern akzeptieren, dass die Männer oder die Menschen in unserem Umfeld Gewalt ausüben. Nicht nur ich kenne meinen Täter, sondern auch mein Umfeld. Er ist nicht irgendein Fremder, den ich dann “leicht“ anzeigen kann, sondern es ist jemand, den ich kenne, den ich geliebt habe, der eine Bezugsperson ist. Sich einzugestehen, dass eine Person, die man kennt, Gewalt ausübt, ist schwierig.

mosaik: Was kann das Umfeld von Personen, die in der Beziehung Gewalt erfahren, machen? Wie soll man sich verhalten?

Laura: Auch hier ist es wieder sehr individuell. Was man aber verallgemeinert sagen kann: Alles ist besser als nichts!

Was man als Erstes machen kann, ist, sich darüber zu informieren, wie Gewaltdynamiken aussehen. Damit man besser versteht, was man davor oft nur als Bauchgefühl hat. Je nachdem, wie die Beziehung zu den Personen ist, kann man mit der betroffenen Person oder mit dem vermeintlichen Täter oder der Täterin reden. Für mich war es zum Beispiel sehr wichtig, dass Freund*innen nicht nur “Anti“ waren. Wenn ich in meiner Beziehung stecke und eine Freundin von mir greift meinen Partner die ganze Zeit frontal an, dann fällt es mir schwerer, das anzuerkennen. Leichter ist es, wenn die Freundin noch ein bisschen Rücksicht zeigt für den Kontext oder die anderen Anteile an ihm, die ich ja vielleicht noch liebe.

Ein Schritt kann auch sein, sich mit anderen im gemeinsamen Umfeld auszutauschen. Sich zu fragen, ob andere im Umfeld ähnliche Beobachtungen haben. Im Fall von der Protagonistin im Buch war auch das Problem, dass sie zwar mit einzelnen Leuten über einzelne Dinge geredet hat, aber die wussten jeweils nicht genug, um Alarm zu schlagen. Es gibt außerdem viele wunderbare Beratungsstellen für Gewaltbetroffene, die meistens sehr explizit auch das Umfeld beraten. Ich habe da selbst auch schon mal angerufen und habe gesagt, ich habe in meinem Umfeld die und die Situation, was würdet ihr mir raten? Also auch hier: Du bist nicht alleine!

mosaik: Du bist selbst Aktivistin und Feministin und arbeitest als Trainerin, Moderatorin und Beraterin für NGOs und aktivistische Gruppen. Wie kann man im Kontext von Bewegungen, NGOs und aktivistischen Gruppen mit dem Thema umgehen? Wie kann man da Schritte setzen, bevor etwas passiert?

Laura: Ich glaube, in diesem Umfeld sind wir halbwegs gut darin, mit den Spitzen des Eisbergs umzugehen und da gibt es ein großes Bewusstsein. Lernfelder sind allerdings die Prävention und wie man dann damit umgeht, wenn erste Anzeichen sichtbar werden. Ich glaube, dass Awareness-Strukturen, die ja auch in den letzten Jahren immer mehr entstanden sind, da schon ein wichtiger Teil sind. Im Gespräch mit einer Freundin habe ich vor Kurzem festgestellt, dass wir diese Strukturen halt auch nutzen müssen. Ganz oft gibt es ein Awareness-Team und alle finden es super. Im Einzelnen denken Personen dann allerdings: „Mein Fall ist gerade nicht schlimm genug für das Awareness-Team und vielleicht braucht es jemand anderes dringender.“ oder „Ich kann das eh, ich brauche die Unterstützung nicht.“ Ich würde uns da alle ermutigen, Awareness-Strukturen ernst zu nehmen, aufzubauen und zu nutzen, auch für gefühlte Kleinigkeiten.

Gerade in so einem eher emanzipierten und oft recht verkopften Umfeld, in dem ich mich oft aufhalte, ist Differenziertheit wichtig. Es gibt selten Leute, die bewusst Gewalt in Beziehungen ausüben. Es sind eher unreflektierte Muster, die auftreten, oder dass mitgebrachte Gewalt weitergegeben wird. Da wäre es wichtig, einen Umgang zu finden, in dem die Menschen lernen können und ihre Fehler eingestehen können. Im Buch erwähne ich auch transformative Gerechtigkeit. Das Konzept versucht, Menschen nicht zu bestrafen oder auszuschließen, sondern konstruktiv mit ihnen daran zu arbeiten, dass sie einerseits für sich selbst ihr Verhalten reflektieren und es dann der nächsten Generation nicht wieder weitergeben.

mosaik: Gibt es noch etwas, dass du sagen möchtest?

Laura: Ja, einen Aspekt: ob man von Partnergewalt oder Partner*innengewalt spricht. Ich habe mich im Buch entschieden, abgesehen vom Titel, Partner(*innen)gewalt zu schreiben. Oft wird für eine männliche Form argumentiert, da es numerisch so viel mehr Täter gibt und man damit die strukturelle Dimension verdeutlicht. Was mich dann ein bisschen umgedreht hat, ist, dass sich Betroffene in queeren Beziehungen bei der männlichen Form oft nicht so angesprochen fühlen, wenn die Menschen, die ihnen Gewalt angetan haben oder antun, keine Männer sind. Zwar ist die strukturelle Dimension in Hetero-Beziehungen größer, aber es sollte auch erwähnt sein, dass auch in queeren Beziehungen Gewalt vorkommt.

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Unter anderem am 4.12.2025 wird es eine Lesung mit Gesang in Wien geben. Weitere Veranstaltungen und Infos sind auf der Website und auf Instagram zu finden. Das Buch ist bei Veranstaltungen oder online erhältlich.

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Kostenlose Unterstützung und Beratung für Personen, die von Gewalt betroffen sind und für das Umfeld von Betroffenen gibt es hier:

24-Stunden-Frauenhelpline: frauenhelpline.at oder +43 800 222 555

Männerhelpline: maennerinfo.at oder +43 800 400 777

Unterstützung für Kinder und Jugendliche: rataufdraht.at oder 147

Titelbild: Laura Grossmann

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